Operation von Marcus Ahlm verlief erfolgreich

Dreifacher Mittelhandbruch mit Titanplättchen verschraubt

von Wolf Paarmann, aus den Kieler Nachrichten vom 29.11.2010

Als Marcus Ahlm und Frank Pries, einer der beiden Mannschaftsärzte des THW Kiel, im Flugzeug saßen, schliefen die anderen “Zebras” noch tief. Um acht Uhr hoben sie am Sonnabend in Frankfurt ab, um die Knochenbrüche in seiner linken Hand des THW-Kapitäns so schnell wie möglich versorgen zu können.

Um elf Uhr wurde der Schwede, der sich bei einer Abwehraktion verletzt hatte, im Mare-Klinikum in Kronshagen von den Handspezialisten Dr. Thomas Lewko und Dr. Ralph Wischatta zwei Stunden lang operiert. Der dreifache Bruch des dritten Mittelhandknochens wurde mit hauchdünnen Titanplättchen erfolgreich geschraubt. Laut Pries ist es nicht ausgeschlossen, dass der Schweden bis Jahresende wieder einsatzfähig sein wird. Dreifacher Mittelhandbruch mit Titanplättchen verschraubt.

Außenbandriss: Drei Wochen Pause für Christian Zeitz

Kieler Nachrichten vom 03.11.2010:

Der THW Kiel muss voraussichtlich drei Wochen auf seinen Linkshänder Christian Zeitz verzichten. Der 29-Jährige verletzte sich am Dienstag beim Auswärtssieg gegen TV Großwaldstadt.

Nach der Rückkehr aus Aschaffenburg ergab am Mittwoch eine MRT-Untersuchung, dass bei Christian Zeitz das vordere Außenband am linken Sprunggelenk gerissen ist. Laut Mannschaftsarzt Dr. Frank Pries wird Zeitz “aus medizinischer Sicht drei Wochen ausfallen”.

Daniel Narcisse fiel nach Kreuzbandriss in ein tiefes Loch

Wolf Paarmann, Kieler Nachrichten vom 24.09.2010:

Kiel. Die Krücken, die Daniel Narcisse heute, 45 Tage nach seiner Knieoperation, endlich in die Ecke stellen darf, nannte er bereits ironisch “Ersatzbeine”. Das Mare-Klinikum in Kronshagen, in dem der Rückraumstar des Handballmeisters THW Kiel sich täglich durch die Reha quält, ist für ihn sein “zweites Zuhause”.

Am 6. August rutschte er in Lüneburg in einem Testspiel gegen den spanischen Erstligisten Aragon aus (siehe Bericht). Eine harmlose Szene, die, so der Franzose, in jedem Spiel “hundertfach” stattfindet. “Ich hatte sofort starke Schmerzen und wusste, dass es eine schlimme Verletzung ist.” Das linke Kreuzband war gerissen, ein Comeback des Olympiasiegers wird erst im März erwartet. Blickt Narcisse, bekannt für seine gute Laune und großen Optimismus, zurück, erinnert er “vier ganz schlechte Tage”. Erst danach hätte er es geschafft, die “CD im Kopf auszuwechseln”.

Er hatte sich gerade für diese Saison so viel vorgenommen, war doch bereits sein erstes Jahr in Kiel von Rückschlägen geprägt gewesen. Anfangs warfen den Modellathleten muskuläre Probleme zurück, später brach der kleine Finger der rechten Hand. Beides war ihm noch nie passiert. Obwohl er auf der Zielgeraden der vergangenen Saison maßgeblichen Anteil daran hatte, dass der THW die Meisterschaft und die Champions League gewann, war er mit sich unzufrieden gewesen. Seinen Zenit hätte er als “Zebra” noch nicht erreicht. Entsprechend motiviert startete er in sein zweites Jahr, lief in der Vorbereitung zu bestechender Form auf. Dann kam Lüneburg und der 6. August.

Narcisse wollte auch mit dem Vorurteil aufräumen, aufgrund seiner überragenden Fähigkeiten auf dem Feld oft nur das Nötigste abzuleisten. Als Schüler hätte diese Kritik seine Berechtigung gehabt, meint er, der in bescheidenen Verhältnissen mit vier Geschwistern und viel Sport aufwuchs. “Meine Eltern haben mir den Sport nur erlaubt, wenn die Noten stimmten.” Sie stimmten, gerade so. Auf der Skala von null bis 20 benötigte der Abiturient mindestens eine Zehn. “Ich hatte immer genau eine Zehn.”

Von Saint-Denis, der Hauptstadt seiner Heimat La Reunion, ist der 210-malige Nationalspieler inzwischen Ehrenbürger. Ein Titel ohne irdische Vorteile, geehrt fühlt er sich trotzdem. “Ich möchte der Jugend ein Vorbild sein.” Ihnen wolle er zeigen, was mit harter Arbeit möglich ist.

Auf der kleinen Insel im Indischen Ozean ist der zweimalige Weltmeister spätestens nach der Meisterfeier auf dem Kieler Rathausplatz ein Held. “Ich werde immer wieder auf mein Lied angesprochen”, sagt der 29-Jährige, der an diesem 5. Juni mit den 25 000 Fans einen kreolischen Text von Gramoun Lele sang. “So nervös bin ich noch nie gewesen”, sagt Narcisse, der sich erst mit zwei Gläsern Reunion-Rum enthemmen musste. Über YouTube wurde der Liederabend weltweit verbreitet, in der Heimat heben noch heute alle den Daumen. “Sie meinen, ich hätte gut gesungen”, sagt er nicht ohne Stolz. Bei dem vor sechs Jahren verstorbenen Lele hat er sich in einem Zeitungsinterview längst entschuldigt, so gut fand Narcisse sich als Sänger nicht.

Der zweifache Familienvater, der an einer Fernuni in Grenoble Betriebswirtschaft studiert, versuchte sich in seiner Jugend neben dem Handball (“meine Berufung”) als Leichtathlet, Basketballer und Boxer. Er glaubt, dass ihm diese Vielfalt geholfen hat, ein Spieler zu werden, der aufgrund seiner enormen Sprungkraft als “Air France” geadelt wurde.

Nach Kiel war er im August 2009 gekommen, um mit einer Vereinsmannschaft Titel zu gewinnen. Mit Chambery war er 2001 zwar französischer Meister geworden, mehr war ihm, der mit dem Nationalteam fünf Goldmedaillen gewann, aber verwehrt geblieben. “Ich wollte unbedingt die Champions League gewinnen. Und es gibt nur vier, fünf Mannschaften, mit denen das geht.”

Ob sein Hunger nun gestillt ist? Narcisse lacht. Wer ihn, seine Frau Emmanuelle und die Kinder Noa und Aimy in Melsdorf besucht, wird keine Meilensteine seiner außergewöhnlichen Karriere finden. Die zahlreichen Medaillen hat er gut verstaut. “Die hänge ich erst auf, wenn ich fertig bin. Aber das dauert noch.”

Forschungspreis für Studie bei Kniearthrose

Auf dem 59. Konrgress der Norddeutschen Orthopädenvereinigung (NOV), 17.6.2010, in Hamburg wurde der Forschungspreis “Forum Junge Wissenschaft” an die folgende Studie verliehen:

Untersuchungen zum chondrogenen Potential mesenchymaler Stammzellen nach knochenmarkstimulierenden arthroskopischen Techniken

Hartz, C.(1), Pries, F.(2), Lippross, S.(1), Pufe, T.(3), Seekamp, A.(1), Schünke, M.(4), Kurz, B.(4), Varoga, D.(1)

1 Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, Unfallchirurgie, Kiel
2 Mare Klinikum, Department Arthroskopische Chirurgie, Sporttraumatologie, Kiel-Kronshagen
3 RWTH Aachen
4 Anatomisches Institut, CAU-Kiel

THW-Arzt wartet: Ebersbach bereitet sich auf Kreuzband OP vor

Neumünster, Juli 2010 – Kathleen Ebersbach wird just heute 18 Jahre jung – ein Geburtstag, den die junge Holstenschülerin garantiert nie vergessen wird. Denn ausgerechnet am bedeutendsten aller Jubeltage laboriert die an einem Kreuzbandriss im linken Knie.

Vor zehn Tagen zog sich Ebersbach, die im Sommer in den Kader des Badminton-Zweitligisten Blau-Weiß Wittorf aufrücken soll, während eines Matches bei den deutschen Meisterschaften U 19 in Wesel bei einem so genannten Umsprung die Verletzung zu. Aktuell wird sie drei Mal pro Woche mit Krankengymnastik (physikalische Therapie) in der Reha Neumünster auf ihre Operation am 16. März beim renommierten Arzt Dr. Frank Pries im Kieler Mare Klinikum vorbereitet. Bei ihm geben sich beispielsweise die Weltklassehandballer des THW Kiel die Klinke in die Hand. “Allerspätestens im Januar 2011 bei den norddeutschen Meisterschaften will ich wieder spielen”, sagt Ebersbach, die nach ihrer OP mindestens sechs Monate ausfallen wird. “Bis zum Zweitligastart im September wird es eng, aber die Titelkämpfe wird sie bestreiten können”, machte ihr gestern Abend Sönke Voß, leitender Physiotherapeut der Reha Neumünster, Mut. Allerdings musste er die Gymnasiastin auch ein wenig bremsen. “Wichtig ist jetzt, dass das Knie 120 Grad beweglich ist und die Schwellung abklingt, damit der Eingriff erfolgen kann. Ich hoffe, dass es keinen Karriereknick geben wird.” Daran mag Ebersbach gar nicht denken: “Vielmehr wünsche ich mir, dass der OP-Termin vorgezogen werden kann.”

Das Knie: Narcisse gestern operiert

Reimer Plöhn, Kieler Nachrichten 06.02.2010

Wichtig sei ihm vor allem, dass alle THW-Spieler gesund von der Handball-Europameisterschaft aus Österreich zurückgekehrt seien, hatte Trainer Alfred Gislason zu Beginn der Woche mit Erleichterung angemerkt. Seine französischen Europameister waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht wieder im Training. Gislason hat sich zu früh gefreut.

Gestern wurde der THW-Coach von der Hiobs-Botschaft überrascht, dass er mehrere Wochen auf Spielmacher Daniel Narcisse verzichten muss. “Air France”, wie der 30-jährige Franzose wegen seiner gewaltigen Sprungkraft getauft wurde, hatte sich in der Schlussphase des EM-Finalspiels gegen Kroatien das Knie gestaucht und anschließend über Schmerzen geklagt. Eine MRT-Untersuchung in Kiel brachte freie Gelenkkörperchen und einen beschädigten Außenmeniskus ans Licht. Gestern wurde Daniel Narcisse von Dr. Frank Pries im Mare-Klinikum operiert. Mittels einer Gelenkspiegelung seien die Körperchen entfernt worden, “außerdem wurde der Außenmeniskus moderat geglättet”, erklärte Mannschaftsarzt Dr. Detlev Brandecker. Bei optimalem Verlauf der Heilung, so Brandecker, müsse mit einer Pause von mindestens drei bis vier Wochen gerechnet werden. Narcisse wird heute aus dem Krankenhaus entlassen. Es ist die zweite größere Verletzung des Rückraumspielers innerhalb kurzer Zeit. Am 5. Dezember 2009 kehrte der Franzose mit gebrochenem kleinen Finger von der Bundesliga-Auswärtspartie aus Lübekke zurück und fiel seither für alle THW-Spiele aus.

Kieler Arthroskopiekurs 2010

Schulter- und Sprunggelenk

Anatomische Präparation
Hands-on-Kurse am Modell
LIVE-Operationen
OP-Kurs (unfixierte Nativ-Präparate)

arthroskopische Prozeduren Ellbogengelenk
subacromiale Dekompression
RM Repair
Bicepstenodese
Bankart Repair

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir laden Sie herzlich ein zu unserem Kieler Arthroskopie Kurs 2010, der als Kurs für das Schulter- und Sprunggelenk konzipiert ist.

Unser „Nordlicht“ unter den Arthroskopiekursen wird in diesem Jahr erneut vollständig im Zentrum für Klinische Anatomie der CAU Kiel stattfinden. Schwerpunkte bilden dabei die Rekapitulation der funktionellen Anatomie durch Exploration an speziellen anatomischen Präparaten, fokussierte Vorträge der Experten, ein Hands-on-Kurs mit arthroskopischen Operationen am Dummy, 3 Live-OP-Konferenzen im Anatomischen Institut und 3 OP-Kurse am anatomischen Schulter- und Sprunggelenkpräparat an 10 nach AGA -Richtlinien ausgestatteten Arbeitsplätzen. Die AGA begleitet den Kurs wie gewohnt mit ihrer Patronanz und erteilt Punkte für das Kurscurriculum. Fortbildungspunkte werden von der Ärztekammer Schleswig-Holstein vergeben.

Wiederum treten die 3 Kieler Kliniken mit Arthroskopie-Schwerpunkt zusammen als Veranstalter auf: das Lubinus Clinicum, das MARE Klinikum und das UK S-H. In der Vergangenheit konnten wir Ihnen so erfolgreich eine größere Vielfalt an Therapieoptionen und OP-Techniken sowie ein größeres Spektrum arthroskopischer Produktanbieter bieten.

Wir freuen uns auf einen interessanten und lehrreichen Kurs mit Ihnen und bitten Sie, sich unter der angegebenen Kontaktadresse rechtzeitig anzumelden, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Bitte beachten Sie dabei, dass Ihre Anmeldung erst bei Zahlungseingang auf unserem Konto als verbindlich gilt.

Heinz Laprell, Frank Pries, Andreas Seekamp, Jobst Sievers

Arthroskopische OP setzt Wachstumsfaktoren frei - Abstract

Einfluss knorpelstimulierender Operationsverfahren auf die intraartikuläre Synthese anaboler Wachstumsfaktoren

D. Varoga(1), C. Hartz(1), F. Pries(2), T. Klüter(1), T. Pufe(3), A. Seekamp(1), S. Lippross(1)
(1) UKSH Campus Kiel, (2) Mare Klinikum Kiel, (3) RWTH Aachen

Einleitung:
Die arthroskopische Gelenkchirurgie ist ein Standardverfahren zur Behandlung von Gelenkknorpeldefekten. Ziel ist es neben gelenkerhaltenden knorpelregenerativen Techniken wie der Abrasionschondroplastik (ACP) den Austritt von subchondralen Knochenmarkstammzellen und deren Umwandlung zu einem belastungsstabilen Knorpelregenerat durch Knochenmark stimulierende Operationstechniken wie Mikrofrakturierung (MF) und Abrasionsarthroplastik (AAP) zu erzielen. Diese Neochondrogenese wird von diversen Wachstumsfaktoren und Zytokinen gesteuert. In der vorliegenden prospektiven Studie wurden die Konzentrationen verschiedener Knorpel-anaboler und -kataboler Faktoren im Hämarthros nach arthroskopischem Eingriff bestimmt. Zusätzlich wurde der Einfluss der postoperativen intraartikulären Cortison Applikation untersucht.

Material und Methode:
52 Patienten nach Kniegelenkarthroskopie wurden gemäß dem Operationsverfahren in 4 Gruppen eingeteilt: 1. Meniskusteilresektion, 2. ACP bei Chondromalazie (CM) III°, 3. AAP bei CM IV°, 4. MF bei CM IV°. Bei einem Teil der Patienten aus allen Gruppen erfolgte nach Wundverschluss die intraartikuläre Injektion von 2,5 mg Dexamethason. Der Hämarthros wurde bei allen Patienten aus einer intraartikulären Redondrainage asserviert und nach 5, 20 oder 44 Stunden entnommen. Mittels ELISA wurden in diesen Proben die Konzentrationen der humanen Wachstumsfaktoren VEGF, TGF-ß1, IGF-1, FGF und der Zytokine IL-1, IL-6 und TNF-alpha bestimmt.

Ergebnisse:
Die Konzentration von FGF wurde nach ACP oder AAP erhöht, dagegen nach Meniskusteilresektion oder MF erniedrigt nachgewiesen. Ähnliche Expressionsmuster konnten für das „chondroanabole“ IGF-1 gezeigt werden. Die Wachstumsfaktoren VEGF, TGF-ß1 und das proinflammatorische Zytokin IL-1 waren sowohl nach Knorpelglättung (ACP) als auch nach Eröffnung des subchondralen Knochens (AAP) im Gruppenvergleich deutlich vermehrt. Die Gabe von Dexamethason führte zu vermehrter Ausschüttung der „Knorpel-regenerativen Faktoren“ IGF-1 und TGF-ß1 sowie VEGF nach ACP und AAP, die Konzentrationen von FGF und IL-1 wurden dadurch jedoch vermindert.

Diskussion:
Im Gruppenvergleich kann eine vermehrte intraartikuläre Expression chondrogener Wachstumsfaktoren vor allem durch die großflächige Eröffnung des subchondralen Knochens bei der AAP gezeigt werden. Die zusätzliche Gabe von Dexamethason kann teilweise die Konzentration additiv verändern und kann möglicherweise dadurch die Knorpelregeneration positiv beeinflussen und für den klinischen Alltag empfohlen werden. Aktuelle Untersuchungen sollen den Einfluss der zusätzlichen partiellen Synovektomie belegen.

Neue OP-Technik bei Hüftarthrose

Kieler Nachrichten Gesundheitsbeilage vom 10.7.09:

Als erfahrener Spezialist für Arthroskopische Chirurgie bringt der aus Innsbruck kommende Dr. Ralph Wischatta ein neues Verfahren mit ans Mare-Klinikum. Er arbeitet seit dem 1. Juli 2009 im Department für Arthroskopische Chirurgie und Sporttraumatologie neben Dr. Frank Pries und Malte Paetzold.

Das Hüftgelenk ist das größte Kugelgelenk des menschlichen Körpers. Jeder von uns macht im Laufe seines Lebens einige Millionen Schritte und muss sich dabei auf die perfekte Funktion der Hüften verlassen können. Umso behindernder werden schmerzhafte Veränderungen in diesem Bereich wahrgenommen.

Noch bis vor wenigen Jahren waren besonders junge Patienten mit beginnender Erkrankung des Hüftgelenkes (Arthrose) vertröstet worden. Es galt, den Schmerz durch Anpassung der Aktivität erträglich zu machen, bis letztlich die Hüftprothese implantiert wurde. Die rasante technische Entwicklung der minimal invasiven Gelenkspiegelung (Arthroskopie) hat sich nunmehr auch am Hüftgelenk fortgesetzt. Mehr und mehr Patienten können mit dieser neuen Operationstechnik behandelt werden, wo noch vor einigen Jahren keine wirkliche Alternative zu erkennen war.

Mit großem Erfolg werden freie Gelenkkörper, Schleimhautschwellungen, Labrumeinrisse entfernt. Auch die Gelenksteife und Knorpelschäden an der Hüfte sind mittlerweile behandelbar. Die Versorgung mit einer Hüftprothese kann hierdurch hinausgezögert werden oder gar nicht mehr erforderlich sein.

Der Vorteil gegenüber offenen Operationsverfahren liegt dabei auf der Hand: die nachoperativen Schmerzen können auf ein Minimum reduziert werden. Der Patient kann nach dem Eingriff deutlich schneller aus dem Bett aufstehen und mit Rehamaßnahmen beginnen. Nicht bei jedem Patienten ist die Arthroskopie am Hüftgelenk erfolgreich, deshalb ist die sorgfältige Selektion der Patienten Voraussetzung für den Erfolg der Methode.