Mehr MARE Qualität für Kiel
Mehr MARE Qualität für Kiel

MAREMED-Hörn ab September in den Germania Arkaden

Dauerhaften Erfolg hat man nur im Team. Das gilt für den Sport und für die Medizin. Das Kronshagener Ärzteteam um den THW-Mannschaftsarzt Dr. Frank Pries beweist das im MARE-Klinikum, dem medizinischen Partner des THW Kiel, seit über 5 Jahren mit stetig steigenden Patientenzahlen. „Wir stoßen an unsere Kapazitäten“, so Pries. „Mit dem MAREMED-Hörn können wir darum unser medizinisches Angebot in den Bereichen Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie für unsere Patienten in Kiel noch weiter ausbauen.“

Die Vorteile für die zukünftigen Patienten? Auch sie werden am neuen Standort von der Erfahrung der Fachärzte und der hohen und modernen Qualität der medizinischen Betreuung im Op-Zentrums des MARE-Klinikum profitieren. Weitere Spezialisten werden das Team im MAREMED-Hörn personell verstärken.

Chirurgische, orthopädische und unfallchirurgische Diagnostik, ein modernes digitales Röntgen, ein schneller Datenaustausch zwischen den Standorten sind obligatorisch. Auch Filialen der Rehaeinrichtung Mare-Aktiv, der Mare-Ergotherapie, sowie der Orthopädie-Technik Kriwat, sämtlich bereits Partner des Mare-Klinikums, werden im 5.OG der Germania Arkaden zu finden sein. Operationen führen die Ärzte in bereits etablierter Weise im MARE-Klinikum Kronshagen und im St. Elisabeth-Krankenhaus Kiel durch.

Durch die zentrale Lage mit sehr guter Anbindung an Hauptbahnhof und Buslinien ergibt sich für die Kieler eine noch einfachere Erreichbarkeit. Der neue Standort im Neubau Germania Arkaden am Willi Brand Ufer neben dem Veranstaltungszentrum Halle 400 wird zum 1.9.2011 eröffnet.

Sportklinik Nord verbessert die medizinische Versorgung von Sportlern
Sportklinik Nord verbessert die medizinische Versorgung von Sportlern

Aus dem seit 2006 an den MARE-Klinikum Kronhagen ansässigen sportmedizinischen Konzept entwickelt sich eine flächendeckende Versorgung für Norddeutschland.

Subspezialisierte Praxen der Gebiete Chirurgie, Unfallchirurgie, Orthopädie und Sportmedizin bilden mit Wirkung zum 19.1.2011 ein in Norddeutschland flächendeckendes Praxisnetz, mit der Zielsetzung, die medizinische Versorgung von Sportlern in allen erforderlichen Bereichen zu verbessern.

Die auf unterschiedliche Schwerpunkte und Sportarten spezialisierten Sportärzte werden durch moderne Technologien logistisch verknüpft und erreichen so über einen verbesserten Informationsaustausch eine Steigerung von Effizienz und Qualität der Versorgung sowie eine Verbesserung der Darstellung der Leistung für jeden Standort. Für den Sportler werden die Spezialisten aus den verschiedenen Sportarten über ein gemeinsames Internetforum leichter erkennbar und erreichbar.

Den bisherigen Standorten sollen weitere folgen. Darüber hinaus erarbeitet eine ärztliche Kommission der Sportklinik Nord mit den Krankenkassen besonders auf Sportler abgestimmte Versorgungkonzepte. Die Sportklinik Nord wird von mehreren Partnern aus der Medizinischen Industrie unterstützt.

Das Leistungsspektrum des Praxisnetzes Sportklinik Nord:

Förderung und Vitalerhaltung des muskuloskelettalen Bewegungsapparates vom Gelegenheits- bis zum Leistungssportler (Prävention).
Konservative und operative Behandlung von Sportunfällen.
Konservative und operative erhaltende Therapie von Verschleißerkrankungen an Gelenken und der Wirbelsäule.
Künstlicher Gelenkersatz.
Rehabilitation von Verletzungen und Erkrankungen des Bewegungsapparates
Leistungsdiagnostik
Ernährungsmedizin
Sportpsychologie

Kieler Arthroskopiekurs 2011
Kieler Arthroskopiekurs 2011

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir laden Sie herzlich ein zu unserem Kieler Arthroskopie Kurs 2011, der dieses Mal als Kurs für das Hüft- und Schultergelenk konzipiert ist. Unser „Nordlicht“ unter den Arthroskopiekursen wird in dem für diesen Zweck außerordentlich gut geeigneten Zentrum für Klinische Anatomie der CAU Kiel stattfinden.

Schwerpunkte bilden dabei die Rekapitulation der funktionellen Anatomie durch chirurgisch – anatomische Exploration an speziellen anatomischen Präparaten, fokussierte Vorträge der Experten, ein Hands-on-Kurs mit arthroskopischen Operationen am Dummy, eine Schulter-Sonografiestation, 3 Live-Operationen im Anatomischen Institut und 3 OP-Kurse am unfixierten Hüft- und Schultergelenkpräparat an 10 nach AGA-Richtlinien ausgestatteten Arbeitsplätzen. Die AGA begleitet den Kurs wie gewohnt mit ihrem Patronat und erteilt Punkte für das Kurscurriculum. Fortbildungspunkte werden auch von der Ärztekammer Schleswig-Holstein vergeben.

Wiederum treten die 3 Kieler Kliniken mit Arthroskopie Schwerpunkt zusammen als Veranstalter auf:
das Lubinus Clinicum, das MARE Klinikum und die Klinik für Unfallchirurgie im UK S-H.

Wir können Ihnen so größtmögliche Vielfalt an Therapieoptionen und OP-Techniken sowie ein weites Spektrum arthroskopischer Produktanbieter präsentieren.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage Kieler-Arthroskopiekurs.

Achsumstellung bei Kniearthrose - Abstract

Die Ergebnisse nach hoher valgisierender Tibiakopfumstellungsosteotomie (HTO) sind unabhängig vom Patientenalter, BMI oder Ausdehnung des Knorpelschadens

Hartz, C.(1), Meyer, D.(1), Pries, F.(2), Finn, J.(1), Seekamp, A.(1), Varoga, D.(1)

1 Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel,Unfallchirurgie, Kiel, Germany,
2 Mare Klinikum, Department Arthroskopische Chirurgie, Sporttraumatologie, Kiel-Kronshagen, Germany

Fragestellung: Die hohe valgisierende Tibiakopfumstellungsosteotomie (HTO) in Kombination mit knorpelstimulierenden Operationstechniken ist ein bewährtes Verfahren zur gelenkerhaltenden Behandlung der medialen Gonarthrose. Viele Patienten weisen zusätzlich femoropatellare Knorpelschäden auf. Ziel unserer Studie war die Überprüfung der klinischen und funktionellen Ergebnisse nach HTO in Kombination mit Abrasionsarthroplastik (AAP) bei isoliert medialer oder bikompartimentärer Gonarthrose. Von Interesse war auch den Einfluss des Patientenalters oder BMI auf das Ergebnis zu ermitteln.

Methodik: 51 Kniegelenke (33 Männer, 17 Frauen, mittleres Alter zum OP-Zeitpunkt 59 Jahre) wurden 44 (30-69) Monate postoperativ untersucht. Die medial aufklappende HTO unter Verwendung der Spacer Platte nach Puddu (Arthrex®) wurde bei allen Patienten vom selben Operateur sieben Tage nach arthroskopischer AAP durchgeführt. Die Patienten wurden gemäß ihres femoropatellaren Knorpelschadens eingeteilt (1:0-I°, 2: II-III°, 3: IV° nach Outerbridge), der Schaden im medialen Kompartiment betrug bei allen Kniegelenken III-IV°. Das klinische und funktionelle Ergebnis wurde durch Untersuchung, radiologische Diagnostik und Erhebung wissenschaftlicher Scores (Lysholm-, OAK-Score, WOMAC, IKDC subjektives Formblatt) erfasst.

Ergebnisse: Im Lysholm-Score (max. 100 Punkte (Pkt.), ≥ 84 Pkt. = gut“) wurden in Gruppe 1 durchschnittlich 84 Pkt., in Gruppe 2 87 Pkt. und in Gruppe 3 84 Pkt. erreicht. Im WOMAC-Score (Globalindex max. 10 Punkte, je höher der Punktwert, desto schlechter die Gelenkfunktion) wurden in Gruppe 1 durchschnittlich 1,98 Pkt., in Gruppe 2 1,38 Pkt. und in Gruppe 3 1,95 Pkt. erreicht. Im OAK und IKDC-Score erreichte die Gruppe 3 im interindividuellen Gruppenvergleich ebenfalls keine funktionell schlechteren Ergebnisse. Patienten ≥ 65 Jahre (n=10) oder einem BMI ≥30 (n=11) wiesen in den klinischen und funktionellen Untersuchungen keine schlechteren Ergebnisse auf. Der mechanische femorotibiale Winkel erreichte eine Korrektur von Ø 1,8° Valgus (0°-4,2°). 94% der Patienten gaben an, von der Operation profitiert zu haben, 85% der Patienten würden die HTO zum jetzigen Zeitpunkt wiederholen.

Schlussfolgerung: Die Indikation zur HTO bei bikompartimentärer Gonarthrose, hohem Patientenalter oder BMI wird kontrovers diskutiert. Die Ergebnisse unserer Studie belegen durchschnittlich 3,6 Jahre nach HTO unabhängig vom Patientenalter (≥ 65 Jahre), BMI oder Ausdehnung des Knorpelschadens gute klinische und funktionelle Ergebnisse bei hoher Patientenzufriedenheit. Basierend auf unseren Ergebnissen sollte die Indikation zur gelenkerhaltenen HTO bei Gonarthrose großzügiger gestellt und damit die endoprothetische Versorgung hinausgezögert werden.