Aktuelles

1. Kieler Symposium Gelenkerhaltung: Knie


Veranstaltungstermin
07.10.2016

Referenten

Attal, Dr. Rene
Universitätsklinik für Unfallchirurgie, Innsbruck

Dickschas, Dr. Jörg
Klinikum am Bruderwald, Bamberg

Fay, Dr. Jakob
Lubinus Clinicum, Kiel

Hartz, Dr. Claudia
Universitätsklinikum Heidelberg

Klostermeier, Dr. Eckhardt
Mare-Klinikum, Kiel-Kronshagen

Kriwat, Michael
Kriwat GmbH, Kiel

Kurz, Prof. Dr. Bodo
Anatomisches Institut CAU, Kiel

Lübke, Dr. Philip
Mare Med Gruppe, Kiel

Martinek, PD Dr. Vladimir
Schön Klinik Harthausen, Bad Aibling

Nebelung, PD Dr. Wolfgang
Marienkrankenhaus, Düsseldorf

Petersen, Prof. Dr. Wolfgang
Martin-Luther-Krankenhaus, Berlin-Wilmersdorf

Pries, Dr. Frank
Mare-Klinikum, Kiel-Kronshagen

Schmidt, Sönke
Radiologie MVZ, Prüner Gang, Kiel

Sörensen, Timm
Mare Reha Zentrum, Kiel

Tillmann, Prof. em. Dr. Bernhard
Grüder des Zentrums für klinische Anatomie, CAU Kiel

Wischatta, Dr. Ralph
Mare-Klinikum, Kiel-Kronshagen

Wolter, Senta Ulrike
Mare Med Gruppe, Kiel

Zantop, Dr. Thore
Sportopaedicum, Straubing


Schwerpunkte
Anatomische Grundlagen und Diagnostik, Meniskus- & Kreuzbandtherapie,
Knorpeltherapie, Beinachs-Malalignment, Patellofemoralgelenk


Den Programmflyer können Sie unter dem folgenden Link aufrufen: PDF-Download

Danke von Frank Kossiski
Danke von Frank Kossiski
2. Posterpreis AGA-SFA
Zweiter Posterpreis AGA-SFA
Kieler Arthroskopiekurs 2015
Kieler Arthroskopiekurs 2014

Veranstaltungstermin
6.–7. März 2015

Wissenschaftliche Leitung
Dr. med. Jakob Fay
Lubinus Clinicum Kiel
Unfall- und arthroskopische Chirurgie
Sporttraumatologie

Prof. Dr. med. Andreas Seekamp
Prof. Dr. med. Deike Varoga
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Klinik für Unfallchirurgie (Traumatologie)

Dr. med. Frank Pries
Dr. med. Ralph Wischatta
MARE Klinikum Kiel
Department Arthroskopische Chirurgie
Sporttraumatologie

Prof. Dr. med. Jobst Sievers
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Zentrum für klinische Anatomie

Schwerpunkte
Subacromiale Prozeduren, Rotatorenmanschettenrupturen,
AC-Gelenkverletzungen, Glenohumerale Instabilitäten,
Prozeduren an der langen Bicepssehne

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage Kieler-Arthroskopiekurs – www.kieler-arthroskopiekurs.de.

Den Programmflyer können Sie unter dem folgenden Link aufrufen: »Programmflyer-PDF

Danke für exzellente, lebensverbessernde chirurgische Arbeit

Sehr geehrter Herr Dr. Pries & Team,

letztes Jahr haben Sie an meinem bereits schwer vorbelasteten Knie (Unfall auf dem Trampolin als Teenager, mit u.a. hinterem Kreuzbandriss, das Sie mir in der damals 4. OP an dem Knie ersetzt haben), nach einer Patellaluxation erfolgreich in der 5. OP u.a. eine Versetzung der Tuberositas tibiae vorgenommen. Nach der hier bei Frankfurt durchgeführten 6. OP zur Metallentnahme im Februar bin ich nun stolze “Finisher” beim 5,6 km langen JP Morgan Firmenlauf! Ich hätte nie gedacht, dass ich mit diesem Knie jemals wieder so laufen kann, weswegen ich Ihnen hiermit einfach ein riesengroßes DANKE sagen möchte für exzellente, lebensverbessernde chirurgische Arbeit!

Vielen vielen Dank,
Beste Grüße aus Frankfurt am Main,
Linnea Erlich =)

E-Mail von Linnea Erlich am Sonntag, 15. Juni 2014

Kieler Arthroskopiekurs 2014
Kieler Arthroskopiekurs 2014

Veranstaltungstermin
07.-08. März 2014

Wissenschaftliche Leitung
Prof. Dr. med. Andreas Seekamp
Prof. Dr. med. Deike Varoga
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Klinik für Unfallchirurgie

Prof. Dr. med. Jobst Sievers
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Zentrum für klinische Anatomie

Dr. med. Frank Pries
Dr. med. Ralph Wischatta
MARE Klinikum Kiel
Department Arthroskopische Chirurgie
Sporttraumatologie

Dr. med. Jakob Fay
Lubinus Clinicum Kiel
Unfall- und arthroskopische Chirurgie
Sporttraumatologie

Schwerpunkte
Achskorrekturen
Knorpelprozeduren
Meniskuschirurgie
Patellastabilisierung
Vorderes Kreuzband
Rückkehr in den Leistungssport

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage Kieler-Arthroskopiekurs.

Danke für die erfolgreiche OP
Linda Jana Stötefalke

Sehr geehrter Herr Dr. Pries,

im Januar 2011 war ich in Ihrer Klinik zur Kreuzband OP aufgrund einer Sportverletzung durch das Fußball spielen. Ich habe die Jahre darauf jeden Februar tolle Skiurlaube hinter mir und habe das Laufen angefangen. Meinen ersten Marathon über 31,1 km habe ich am 27.04.2014 super gemeistert.
Vielen lieben Dank für Ihre erfolgreiche ärztliche Leistung!

Mit freundlichen Grüßen
Linda Jana Stötefalke

Zieleinlauf (Ich li. mit der leider verdeckten Startnr. 412 auf dem Bild)

http://www.nw-news.de/sport/hermannslauf/hermannslauf_2014/ergebnisse/details/index.php?startno=412

Lauge-OP ist gut verlaufen
Lauge-OP ist gut verlaufen

…Kiel. Die Operation von Rasmus Lauge, Mittelmann des Handballmeisters THW Kiel, ist laut Dr. Frank Pries gut verlaufen. Der Mannschaftsarzt der Zebras ersetzte gestern früh das gerissene vordere Kreuzband im rechten Knie durch ein Sehnentransplantat.

Der 22-Jährige, der sich am Sonnabend bei der 29:30-Niederlage gegen die MT Melsungen so schwer verletzte, kann morgen das Mare-Klinikum in Kronshagen verlassen. Der dänische Nationalspieler muss voraussichtlich neun Monate pausieren.

Die Kieler haben wenig Hoffnung, noch in der laufenden Saison Ersatz zu finden. “Der Markt gibt im Moment nicht viel her”, sagt Manager Klaus Elwardt.

(von Wolf Paarmann, aus den Kieler Nachrichten vom 05.03.2014)

Teamzuwachs der Mare Med Hörn
Dr. André Mitzlaff

Ab Januar 2014 verstärkt Dr. André Mitzlaff das Team an der Kieler Hörn mit einer Spezialsprechstunde für endoprothetischen Gelenkersatz und Fußchirurgie.

Nach seiner Facharztausbildung im Lubinus-Clinicum von 2001-2007 spezialisierte sich Dr. Mitzlaff auf dem Gebiet der Endoprothetik und der Fußchirurgie. Als Oberarzt in der Abteilung für Endoprothetik und Fußchirurgie des Lubinus-Clinicums hat er sich seit 2009 eine entsprechende Expertise erworben, die alle modernen Verfahren der Endoprothetik und Fußchirurgie umfasst.

Seit 2012 führt er als niedergelassener Vertragsarzt zusammen mit Dr. Ludwig Groeneveld die orthopädisch/unfallchirurgische Praxis Plön, die ab dem 1.1.2014 der MareMed-Gruppe als Standort „Mare Med Plön“ beitritt.

Kooperationskliniken Dr. Mitzlaff: Lubinus Clinicum, Mare-Klinikum, St. Elisabeth-KH

Immo Stelzer läuft Marathon in Paris
Immo Stelzer

Immo Stelzer, der ehemalige Spieler der KSV Holstein Kiel, konnte am 07.04.2013 nach erfolgter Knie-Operation den Marathon in Paris laufen.

Christian Zeitz im Mare Klinikum operiert

…Die “Zebras” brechen heute Morgen nach Ostwestfalen auf, möglicherweise wird auch Christian Zeitz im Bus sitzen, der am Montag von Dr. Frank Pries und Dr. Ralph Wischatta operiert wurde. Der 32-Jährige hatte sich beim Halbfinal-Sieg im Final Four gegen Melsungen (35:23) einen Knochen der rechten Mittelhand gebrochen. Zeitz, der bereits wieder aus dem Mare-Klinikum entlassen worden ist, wird mindestens vier Wochen pausieren müssen. “Hätte er mit einer Schiene spielen dürfen, hätte er sich sogar gegen Melsungen wieder einwechseln lassen”, sagt Gislason, der hofft, den Linkshänder im Heimspiel gegen die Rhein-Neckar Löwen am 26. Mai wieder einsetzen zu können. Vor dem TuS N-Lübbecke, der zuletzt vor zweieinhalb Wochen ein Pflichtspiel absolvierte, hat der Isländer großen Respekt. “Wir müssen höllisch aufpassen und dürfen vor allem den Start nicht verschlafen.”…

(von Wolf Paarmann, aus den Kieler Nachrichten vom 17.04.2013)

Kieler Arthroskopiekurs 2013
Kieler Arthroskopiekurs 2013

Veranstaltungstermin: 01.–02. März 2013

Wissenschaftliche Leitung
Prof. Dr. med. Andreas Seekamp
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Klinik für Unfallchirurgie (Traumatologie)

Prof. Dr. med. Jobst Sievers
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Zentrum für klinische Anatomie

Dr. med. Frank Pries
MARE Klinikum Kiel
Department Arthroskopische Chirurgie
Sporttraumatologie

Dr. med. Jakob Fay
Lubinus Clinicum Kiel
Unfall- und arthroskopische Chirurgie
Sporttraumatologie

Organisatorische Leitung
Prof. Dr. med. Deike Varoga
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Klinik für Unfallchirurgie (Traumatologie)

Schwerpunkte
Subacromiale Prozeduren
Rotatorenmanschettenrupturen
AC-Gelenkverletzungen
Glenohumerale Instabilität
Prozeduren an der langen Bicepssehne

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage Kieler-Arthroskopiekurs.

Triathlet Olaf Stahl: Daylight-Finisher beim Ironman Hawaii
 Triathlet Olaf Stahl: Daylight-Finisher beim Ironman Hawaii

Quelle: www.hsv.de
Veröffentlicht am 07.11.2012

Triathlet Olaf Stahl Daylight-Finisher beim Ironman Hawaii
HSV-Triathlet Olaf Stahl nahm am 13. Oktober erfolgreich an den Ironman Weltmeisterschaften in Kailu-Kona auf Hawaii teil und kam nach gut 11 Stunden als Daylight-Finisher ins Ziel.

Mit Platz 6 beim Ironman Mexiko im November 2011, hatte sich der Brokdorfer das Ticket für die Teilnahme an den Weltmeisterschaften hart erkämpft. Seine zehnmonatige Vorbereitung auf den Saisonhöhepunkt wurde von einer Knieoperation im April diesen Jahres unterbrochen, so dass selbst die Teilnahme auf Hawaii lange in Frage stand.

Anfang Oktober konnte er sich dann doch gemeinsam mit Freundin Tina auf den Weg nach Hawaii machen. Eine vordere Platzierung bei seiner 3. Hawaii-Teilnahme war jedoch aufgrund der schwierigen Vorbereitung von vornherein nicht möglich. Ankommen hieß das erste Ziel und im Idealfall im Tageslicht.

Nicht nur das operierte Knie, sondern auch Temperaturen um die 35°C und extremer Wind machten den Wettkampf dann zu einer großen Herausforderung und Strapaze. Nach 11:09:09 Stunden für 3,84km Schwimmen, 180,2km Rad fahren und 42,2km Laufen überquerte der 44jährige dann überglücklich die Ziellinie. Damit platzierte sich Olaf Stahl im Mittelfeld des Teilnehmerfeldes und erreicht sogar sein Ziel, als Daylight-Finisher einzulaufen beim härtesten Eintages-Ausdauerwettkampf der Welt.

zum Artikel HSV-Homepage

Triathlet Olaf Stahl: Daylight-Finisher beim Ironman Hawaii
Toft-Hansen: Doch nichts gebrochen...

Kieler Nachrichten 6.11.12, Red.: Reimer Plöhn

Kiel THW-Kreisläufer Rene Toft Hansen (28) kehrte am Sonntag mit großen Schmerzen vom Test-Länderspiel seiner dänischen Auswahl gegen Argentinien nach Kiel zurück. Im Gepäck hatte er eine ernüchternde Diagnose dänischer Krankenhausärzte: Schlüsselbein- und Rippenbruch. Die voraussichtliche Zwangspause taxierten die Mediziner auf mindestens sechs Wochen. Gestern wurde Toft Hansen bei THW-Mannschaftsarzt Dr. Frank Pries in der Mare-Klink in Kronshagen gründlich untersucht, die Computer-Tomografie brachte Entwarnung. Nichts sei gebrochen, erklärte Dr. Pries. „Rene hat nach einem schweren Ellenbogencheck eines Gegenspielers nur schwere Prellungen des Gelenkes zwischen dem Schlüssel- und Brustbein davongetragen.“ Bei dem vermeintlichen Rippenbruch handele es sich, so der THW-Arzt, „um einen alten, verheilten Bruch der zehnten Rippe.“ Sehr schmerzhaft sei diese Verletzung dennoch. Aber statt frühestens in sechs Wochen dürfte Kiels Kreisläufer bereits in drei bis vier Wochen wieder für den THW spielen können, so die Prognose von Dr. Frank Pries.

Standort MARE MED Hörn vergrößert sich
Standort MARE MED Hörn vergrößert sich

Weitere Ärzte verlegen ihre Praxis in die Germaniaarkaden an Kiels Hörn.

Mit einem hervorragenden Blick auf die Kieler Innenförde, ihren Fähr-Terminals, der einmaligen Hörnbrücke, dem renovierten Bahnhofsgebäude und dem Hotel Atlantic werden Orthopädisch-Unfallchirurgische Patienten seit November 2012 erfolgreich behandelt. Die große Akzeptanz des Konzeptes führt Anfang 2013 zu einer Erweiterung der Kapazitäten, die auf insgesamt 1.100 Quadratmetern im Hause der Germaniaarkaden untergebracht sind.

Dr. Christian Thierack, Facharzt für Orthopädie, Rehabilitative Medizin, Sportmedizin,
wird seine Arbeit in der Sektion Konservative Orthopädie, Rehamedizin, Prävention und Sportorthopädie, die er bislang teilzeitig im Hause ausführt, ab dem 1.1.2013 durch Verlegung seiner Praxis aus der Helmholzstraße nunmehr vollzeitig in den Germania-Arkaden ausführen.

Dr. Christine Kaldewey-Schwarz verlegt ihre orthopädische Praxis zum 1.1.2013 aus der Goethestraße in die MARE MED Hörn und wird Mitglied der MARE MED Gruppe. Sie verstärkt die Sektion: Konservative Orthopädie, Rehamedizin, Prävention, Sportorthopädie.

Dr. Eckhardt Klostermeier, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Mannschaftsarzt des Kaders der KSV Holstein Fußball, vergößert die Sektion Arthroskopische Chirurgie, Sporttraumatologie, biologische Gelenkchirurgie. Er ist seit 2010 Mitglied des Teams und wird zum 1.1.2013 eine Kassenärztliche Zulassung erhalten.

Terminvormerkungen:
Orthopädie, Unfallchirurgie Tel.: 0431-6674-141

Neues Ärzteteam im Storchennest

Quelle: Homepage Holstein Kiel

Dr. Martin Mrugalla (Orthopäde, Sportmediziner) und Dr. Eckardt Klostermeier (Orthopäde/Unfallchirurg) von der Mare-Med-Gruppe aus dem Mare-Klinikum heißen ab 1. Juli die beiden neuen Verantwortlichen der medizinischen Abteilung im Storchennest.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Dr. Martin Mrugalla und Dr. Eckhardt Klostermeier ein kompetentes und sehr motiviertes Ärzteteam für uns gewinnen konnten“, so Holsteins Geschäftsführer Wolfgang Schwenke. Auch Holsteins Sportlicher Leiter Andreas Bornemann zeigte sich zufrieden mit der Entscheidung: „Wir sind überzeugt davon, dass die positive, sportliche Entwicklung in Zukunft auch durch das hohe Maß an Professionalität im medizinischen Bereich weiter in Richtung der von uns angestrebten Ziele vorangetrieben wird.“ Schwenke und Bornemann begrüßen das neue Ärzteteam im Storchennest recht herzlich.

Die neuen Holstein-Teamärzte Dr. Martin Mrugalla und Dr. Eckhardt Klostermeier freuen sich über ihre zukünftige Zusammenarbeit mit der KSV und meinten: „Wir freuen uns, unsere bisherigen Erfahrungen mit Profisportlern und Olympiaathleten zum Erfolg der KSV einbringen zu können und wollen zur positiven Zukunft des Vereines unseren Teil beitragen.“

Siehe Homepage KSV Holstein Kiel

Schoberth-Preis für Claudia Hartz

Erfolgreiche Zusammenarbeit der Teams vom Mare-Klinikum (Dr. Frank Pries, Dr. Ralph Wischatta, Malte Paetzold) und dem UKSH Abt. Unfallchirurgie (PD Dr. Deike Varoga, Prof. Dr. Andreas Seekamp)

Schoberth-Preis für Claudia Hartz

Anlässlich der 13. Verleihung des Schoberth-Preises für Sportmedizin hatte die Ostseeklinik Damp in diesem Jahr am 5. November in das Congress Centrum Damp eingeladen. Der mit 5000 Euro dotierte Preis, der von der Ostseeklinik Damp gestiftet wird, ist einer der wertvollsten Preise der Sportmedizin. In seiner Rede erinnerte Professor Dr. Hans Rieckert vom Sportmedizinischen Institut der Christian-Albrechts-Universität in Kiel an den populären Gründungsvater der Ostseeklinik Damp, Professor Dr. Hannes Schoberth, der von 1966 bis 1974 als Mannschaftsarzt der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bekannt war. “Professor Schoberth war ein brillanter Kopf, er hat Damp groß gemacht”, sagte Rieckert. Viel Lob hatte er auch für die diesjährige Preisträgerin Claudia Hartz, die mit ihrer Doktor-Arbeit über “Molekulare Analyse der Hämarthrose nach Kniegelenksarthroskopie” die hochrangige Jury überzeugte.

Aus Neumünster stammend weist Claudia Hartz eine interessante Vita auf. Zunächst studierte sie auf Lehramt in Kiel, wechselte dann ihr Betätigungsfeld und ließ sich zur Rettungssanitäterin ausbilden. Erst danach studierte sie Medizin und wählte die Fachrichtungen Chirurgie und Orthopädie. Ihre ausgezeichneten Leistungen als Studentin sollten sich fortsetzen. Die Doktor-Arbeit, bei der sie von Ärzten aus dem Mare-Klinikum Kronshagen und dem UKSH-Unfallchirurgie-Kiel unterstützt wurde, zeigt, dass der menschliche Körper Stammzellen in sich trägt, die die Heilung und Neubildung von Knorpel beeinflussen können. Die herausragende wissenschaftliche Arbeit ist ein wichtiger Beitrag für die Sportmedizin.

Frau Hartz ist seit November 2011 approbierte Ärztin und setzt derzeit ihre Weiterbildung als Assistenzärztin im Department Arthroskopische Chirurgie, Sporttraumatologie von Dr. Frank Pries am Mare-Klinikum in Kiel-Kronshagen fort.

Kieler Arthroskopiekurs 2012
Kieler Arthroskopiekurs 2012

Veranstaltungstermin: 09.–10. März 2012

Wissenschaftliche Leitung
Prof. Dr. med. Andreas Seekamp
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Klinik für Unfallchirurgie (Traumatologie)

Prof. Dr. med. Jobst Sievers
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Zentrum für klinische Anatomie

Dr. med. Frank Pries
MARE Klinikum Kiel
Department Arthroskopische Chirurgie
Sporttraumatologie

Dr. med. Heinz Laprell
Lubinus Clinicum Kiel
Unfall- und arthroskopische Chirurgie
Sporttraumatologie

Organisatorische Leitung
PD Dr. med. Deike Varoga
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Klinik für Unfallchirurgie (Traumatologie)

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage Kieler-Arthroskopiekurs.

Mehr MARE Qualität für Kiel
Mehr MARE Qualität für Kiel

MAREMED-Hörn ab September in den Germania Arkaden

Dauerhaften Erfolg hat man nur im Team. Das gilt für den Sport und für die Medizin. Das Kronshagener Ärzteteam um den THW-Mannschaftsarzt Dr. Frank Pries beweist das im MARE-Klinikum, dem medizinischen Partner des THW Kiel, seit über 5 Jahren mit stetig steigenden Patientenzahlen. „Wir stoßen an unsere Kapazitäten“, so Pries. „Mit dem MAREMED-Hörn können wir darum unser medizinisches Angebot in den Bereichen Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie für unsere Patienten in Kiel noch weiter ausbauen.“

Die Vorteile für die zukünftigen Patienten? Auch sie werden am neuen Standort von der Erfahrung der Fachärzte und der hohen und modernen Qualität der medizinischen Betreuung im Op-Zentrums des MARE-Klinikum profitieren. Weitere Spezialisten werden das Team im MAREMED-Hörn personell verstärken.

Chirurgische, orthopädische und unfallchirurgische Diagnostik, ein modernes digitales Röntgen, ein schneller Datenaustausch zwischen den Standorten sind obligatorisch. Auch Filialen der Rehaeinrichtung Mare-Aktiv, der Mare-Ergotherapie, sowie der Orthopädie-Technik Kriwat, sämtlich bereits Partner des Mare-Klinikums, werden im 5.OG der Germania Arkaden zu finden sein. Operationen führen die Ärzte in bereits etablierter Weise im MARE-Klinikum Kronshagen und im St. Elisabeth-Krankenhaus Kiel durch.

Durch die zentrale Lage mit sehr guter Anbindung an Hauptbahnhof und Buslinien ergibt sich für die Kieler eine noch einfachere Erreichbarkeit. Der neue Standort im Neubau Germania Arkaden am Willi Brand Ufer neben dem Veranstaltungszentrum Halle 400 wird zum 1.9.2011 eröffnet.

Sportklinik Nord verbessert die medizinische Versorgung von Sportlern
Sportklinik Nord verbessert die medizinische Versorgung von Sportlern

Aus dem seit 2006 an den MARE-Klinikum Kronhagen ansässigen sportmedizinischen Konzept entwickelt sich eine flächendeckende Versorgung für Norddeutschland.

Subspezialisierte Praxen der Gebiete Chirurgie, Unfallchirurgie, Orthopädie und Sportmedizin bilden mit Wirkung zum 19.1.2011 ein in Norddeutschland flächendeckendes Praxisnetz, mit der Zielsetzung, die medizinische Versorgung von Sportlern in allen erforderlichen Bereichen zu verbessern.

Die auf unterschiedliche Schwerpunkte und Sportarten spezialisierten Sportärzte werden durch moderne Technologien logistisch verknüpft und erreichen so über einen verbesserten Informationsaustausch eine Steigerung von Effizienz und Qualität der Versorgung sowie eine Verbesserung der Darstellung der Leistung für jeden Standort. Für den Sportler werden die Spezialisten aus den verschiedenen Sportarten über ein gemeinsames Internetforum leichter erkennbar und erreichbar.

Den bisherigen Standorten sollen weitere folgen. Darüber hinaus erarbeitet eine ärztliche Kommission der Sportklinik Nord mit den Krankenkassen besonders auf Sportler abgestimmte Versorgungkonzepte. Die Sportklinik Nord wird von mehreren Partnern aus der Medizinischen Industrie unterstützt.

Das Leistungsspektrum des Praxisnetzes Sportklinik Nord:

Förderung und Vitalerhaltung des muskuloskelettalen Bewegungsapparates vom Gelegenheits- bis zum Leistungssportler (Prävention).
Konservative und operative Behandlung von Sportunfällen.
Konservative und operative erhaltende Therapie von Verschleißerkrankungen an Gelenken und der Wirbelsäule.
Künstlicher Gelenkersatz.
Rehabilitation von Verletzungen und Erkrankungen des Bewegungsapparates
Leistungsdiagnostik
Ernährungsmedizin
Sportpsychologie

Kieler Arthroskopiekurs 2011
Kieler Arthroskopiekurs 2011

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir laden Sie herzlich ein zu unserem Kieler Arthroskopie Kurs 2011, der dieses Mal als Kurs für das Hüft- und Schultergelenk konzipiert ist. Unser „Nordlicht“ unter den Arthroskopiekursen wird in dem für diesen Zweck außerordentlich gut geeigneten Zentrum für Klinische Anatomie der CAU Kiel stattfinden.

Schwerpunkte bilden dabei die Rekapitulation der funktionellen Anatomie durch chirurgisch – anatomische Exploration an speziellen anatomischen Präparaten, fokussierte Vorträge der Experten, ein Hands-on-Kurs mit arthroskopischen Operationen am Dummy, eine Schulter-Sonografiestation, 3 Live-Operationen im Anatomischen Institut und 3 OP-Kurse am unfixierten Hüft- und Schultergelenkpräparat an 10 nach AGA-Richtlinien ausgestatteten Arbeitsplätzen. Die AGA begleitet den Kurs wie gewohnt mit ihrem Patronat und erteilt Punkte für das Kurscurriculum. Fortbildungspunkte werden auch von der Ärztekammer Schleswig-Holstein vergeben.

Wiederum treten die 3 Kieler Kliniken mit Arthroskopie Schwerpunkt zusammen als Veranstalter auf:
das Lubinus Clinicum, das MARE Klinikum und die Klinik für Unfallchirurgie im UK S-H.

Wir können Ihnen so größtmögliche Vielfalt an Therapieoptionen und OP-Techniken sowie ein weites Spektrum arthroskopischer Produktanbieter präsentieren.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage Kieler-Arthroskopiekurs.

Achsumstellung bei Kniearthrose - Abstract

Die Ergebnisse nach hoher valgisierender Tibiakopfumstellungsosteotomie (HTO) sind unabhängig vom Patientenalter, BMI oder Ausdehnung des Knorpelschadens

Hartz, C.(1), Meyer, D.(1), Pries, F.(2), Finn, J.(1), Seekamp, A.(1), Varoga, D.(1)

1 Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel,Unfallchirurgie, Kiel, Germany,
2 Mare Klinikum, Department Arthroskopische Chirurgie, Sporttraumatologie, Kiel-Kronshagen, Germany

Fragestellung: Die hohe valgisierende Tibiakopfumstellungsosteotomie (HTO) in Kombination mit knorpelstimulierenden Operationstechniken ist ein bewährtes Verfahren zur gelenkerhaltenden Behandlung der medialen Gonarthrose. Viele Patienten weisen zusätzlich femoropatellare Knorpelschäden auf. Ziel unserer Studie war die Überprüfung der klinischen und funktionellen Ergebnisse nach HTO in Kombination mit Abrasionsarthroplastik (AAP) bei isoliert medialer oder bikompartimentärer Gonarthrose. Von Interesse war auch den Einfluss des Patientenalters oder BMI auf das Ergebnis zu ermitteln.

Methodik: 51 Kniegelenke (33 Männer, 17 Frauen, mittleres Alter zum OP-Zeitpunkt 59 Jahre) wurden 44 (30-69) Monate postoperativ untersucht. Die medial aufklappende HTO unter Verwendung der Spacer Platte nach Puddu (Arthrex®) wurde bei allen Patienten vom selben Operateur sieben Tage nach arthroskopischer AAP durchgeführt. Die Patienten wurden gemäß ihres femoropatellaren Knorpelschadens eingeteilt (1:0-I°, 2: II-III°, 3: IV° nach Outerbridge), der Schaden im medialen Kompartiment betrug bei allen Kniegelenken III-IV°. Das klinische und funktionelle Ergebnis wurde durch Untersuchung, radiologische Diagnostik und Erhebung wissenschaftlicher Scores (Lysholm-, OAK-Score, WOMAC, IKDC subjektives Formblatt) erfasst.

Ergebnisse: Im Lysholm-Score (max. 100 Punkte (Pkt.), ≥ 84 Pkt. = gut“) wurden in Gruppe 1 durchschnittlich 84 Pkt., in Gruppe 2 87 Pkt. und in Gruppe 3 84 Pkt. erreicht. Im WOMAC-Score (Globalindex max. 10 Punkte, je höher der Punktwert, desto schlechter die Gelenkfunktion) wurden in Gruppe 1 durchschnittlich 1,98 Pkt., in Gruppe 2 1,38 Pkt. und in Gruppe 3 1,95 Pkt. erreicht. Im OAK und IKDC-Score erreichte die Gruppe 3 im interindividuellen Gruppenvergleich ebenfalls keine funktionell schlechteren Ergebnisse. Patienten ≥ 65 Jahre (n=10) oder einem BMI ≥30 (n=11) wiesen in den klinischen und funktionellen Untersuchungen keine schlechteren Ergebnisse auf. Der mechanische femorotibiale Winkel erreichte eine Korrektur von Ø 1,8° Valgus (0°-4,2°). 94% der Patienten gaben an, von der Operation profitiert zu haben, 85% der Patienten würden die HTO zum jetzigen Zeitpunkt wiederholen.

Schlussfolgerung: Die Indikation zur HTO bei bikompartimentärer Gonarthrose, hohem Patientenalter oder BMI wird kontrovers diskutiert. Die Ergebnisse unserer Studie belegen durchschnittlich 3,6 Jahre nach HTO unabhängig vom Patientenalter (≥ 65 Jahre), BMI oder Ausdehnung des Knorpelschadens gute klinische und funktionelle Ergebnisse bei hoher Patientenzufriedenheit. Basierend auf unseren Ergebnissen sollte die Indikation zur gelenkerhaltenen HTO bei Gonarthrose großzügiger gestellt und damit die endoprothetische Versorgung hinausgezögert werden.

Operation von Marcus Ahlm verlief erfolgreich

Dreifacher Mittelhandbruch mit Titanplättchen verschraubt

von Wolf Paarmann, aus den Kieler Nachrichten vom 29.11.2010

Als Marcus Ahlm und Frank Pries, einer der beiden Mannschaftsärzte des THW Kiel, im Flugzeug saßen, schliefen die anderen “Zebras” noch tief. Um acht Uhr hoben sie am Sonnabend in Frankfurt ab, um die Knochenbrüche in seiner linken Hand des THW-Kapitäns so schnell wie möglich versorgen zu können.

Um elf Uhr wurde der Schwede, der sich bei einer Abwehraktion verletzt hatte, im Mare-Klinikum in Kronshagen von den Handspezialisten Dr. Thomas Lewko und Dr. Ralph Wischatta zwei Stunden lang operiert. Der dreifache Bruch des dritten Mittelhandknochens wurde mit hauchdünnen Titanplättchen erfolgreich geschraubt. Laut Pries ist es nicht ausgeschlossen, dass der Schweden bis Jahresende wieder einsatzfähig sein wird. Dreifacher Mittelhandbruch mit Titanplättchen verschraubt.

Außenbandriss: Drei Wochen Pause für Christian Zeitz

Kieler Nachrichten vom 03.11.2010:

Der THW Kiel muss voraussichtlich drei Wochen auf seinen Linkshänder Christian Zeitz verzichten. Der 29-Jährige verletzte sich am Dienstag beim Auswärtssieg gegen TV Großwaldstadt.

Nach der Rückkehr aus Aschaffenburg ergab am Mittwoch eine MRT-Untersuchung, dass bei Christian Zeitz das vordere Außenband am linken Sprunggelenk gerissen ist. Laut Mannschaftsarzt Dr. Frank Pries wird Zeitz “aus medizinischer Sicht drei Wochen ausfallen”.

Daniel Narcisse fiel nach Kreuzbandriss in ein tiefes Loch

Wolf Paarmann, Kieler Nachrichten vom 24.09.2010:

Kiel. Die Krücken, die Daniel Narcisse heute, 45 Tage nach seiner Knieoperation, endlich in die Ecke stellen darf, nannte er bereits ironisch “Ersatzbeine”. Das Mare-Klinikum in Kronshagen, in dem der Rückraumstar des Handballmeisters THW Kiel sich täglich durch die Reha quält, ist für ihn sein “zweites Zuhause”.

Am 6. August rutschte er in Lüneburg in einem Testspiel gegen den spanischen Erstligisten Aragon aus (siehe Bericht). Eine harmlose Szene, die, so der Franzose, in jedem Spiel “hundertfach” stattfindet. “Ich hatte sofort starke Schmerzen und wusste, dass es eine schlimme Verletzung ist.” Das linke Kreuzband war gerissen, ein Comeback des Olympiasiegers wird erst im März erwartet. Blickt Narcisse, bekannt für seine gute Laune und großen Optimismus, zurück, erinnert er “vier ganz schlechte Tage”. Erst danach hätte er es geschafft, die “CD im Kopf auszuwechseln”.

Er hatte sich gerade für diese Saison so viel vorgenommen, war doch bereits sein erstes Jahr in Kiel von Rückschlägen geprägt gewesen. Anfangs warfen den Modellathleten muskuläre Probleme zurück, später brach der kleine Finger der rechten Hand. Beides war ihm noch nie passiert. Obwohl er auf der Zielgeraden der vergangenen Saison maßgeblichen Anteil daran hatte, dass der THW die Meisterschaft und die Champions League gewann, war er mit sich unzufrieden gewesen. Seinen Zenit hätte er als “Zebra” noch nicht erreicht. Entsprechend motiviert startete er in sein zweites Jahr, lief in der Vorbereitung zu bestechender Form auf. Dann kam Lüneburg und der 6. August.

Narcisse wollte auch mit dem Vorurteil aufräumen, aufgrund seiner überragenden Fähigkeiten auf dem Feld oft nur das Nötigste abzuleisten. Als Schüler hätte diese Kritik seine Berechtigung gehabt, meint er, der in bescheidenen Verhältnissen mit vier Geschwistern und viel Sport aufwuchs. “Meine Eltern haben mir den Sport nur erlaubt, wenn die Noten stimmten.” Sie stimmten, gerade so. Auf der Skala von null bis 20 benötigte der Abiturient mindestens eine Zehn. “Ich hatte immer genau eine Zehn.”

Von Saint-Denis, der Hauptstadt seiner Heimat La Reunion, ist der 210-malige Nationalspieler inzwischen Ehrenbürger. Ein Titel ohne irdische Vorteile, geehrt fühlt er sich trotzdem. “Ich möchte der Jugend ein Vorbild sein.” Ihnen wolle er zeigen, was mit harter Arbeit möglich ist.

Auf der kleinen Insel im Indischen Ozean ist der zweimalige Weltmeister spätestens nach der Meisterfeier auf dem Kieler Rathausplatz ein Held. “Ich werde immer wieder auf mein Lied angesprochen”, sagt der 29-Jährige, der an diesem 5. Juni mit den 25 000 Fans einen kreolischen Text von Gramoun Lele sang. “So nervös bin ich noch nie gewesen”, sagt Narcisse, der sich erst mit zwei Gläsern Reunion-Rum enthemmen musste. Über YouTube wurde der Liederabend weltweit verbreitet, in der Heimat heben noch heute alle den Daumen. “Sie meinen, ich hätte gut gesungen”, sagt er nicht ohne Stolz. Bei dem vor sechs Jahren verstorbenen Lele hat er sich in einem Zeitungsinterview längst entschuldigt, so gut fand Narcisse sich als Sänger nicht.

Der zweifache Familienvater, der an einer Fernuni in Grenoble Betriebswirtschaft studiert, versuchte sich in seiner Jugend neben dem Handball (“meine Berufung”) als Leichtathlet, Basketballer und Boxer. Er glaubt, dass ihm diese Vielfalt geholfen hat, ein Spieler zu werden, der aufgrund seiner enormen Sprungkraft als “Air France” geadelt wurde.

Nach Kiel war er im August 2009 gekommen, um mit einer Vereinsmannschaft Titel zu gewinnen. Mit Chambery war er 2001 zwar französischer Meister geworden, mehr war ihm, der mit dem Nationalteam fünf Goldmedaillen gewann, aber verwehrt geblieben. “Ich wollte unbedingt die Champions League gewinnen. Und es gibt nur vier, fünf Mannschaften, mit denen das geht.”

Ob sein Hunger nun gestillt ist? Narcisse lacht. Wer ihn, seine Frau Emmanuelle und die Kinder Noa und Aimy in Melsdorf besucht, wird keine Meilensteine seiner außergewöhnlichen Karriere finden. Die zahlreichen Medaillen hat er gut verstaut. “Die hänge ich erst auf, wenn ich fertig bin. Aber das dauert noch.”

Forschungspreis für Studie bei Kniearthrose

Auf dem 59. Konrgress der Norddeutschen Orthopädenvereinigung (NOV), 17.6.2010, in Hamburg wurde der Forschungspreis “Forum Junge Wissenschaft” an die folgende Studie verliehen:

Untersuchungen zum chondrogenen Potential mesenchymaler Stammzellen nach knochenmarkstimulierenden arthroskopischen Techniken

Hartz, C.(1), Pries, F.(2), Lippross, S.(1), Pufe, T.(3), Seekamp, A.(1), Schünke, M.(4), Kurz, B.(4), Varoga, D.(1)

1 Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, Unfallchirurgie, Kiel
2 Mare Klinikum, Department Arthroskopische Chirurgie, Sporttraumatologie, Kiel-Kronshagen
3 RWTH Aachen
4 Anatomisches Institut, CAU-Kiel

THW-Arzt wartet: Ebersbach bereitet sich auf Kreuzband OP vor

Neumünster, Juli 2010 – Kathleen Ebersbach wird just heute 18 Jahre jung – ein Geburtstag, den die junge Holstenschülerin garantiert nie vergessen wird. Denn ausgerechnet am bedeutendsten aller Jubeltage laboriert die an einem Kreuzbandriss im linken Knie.

Vor zehn Tagen zog sich Ebersbach, die im Sommer in den Kader des Badminton-Zweitligisten Blau-Weiß Wittorf aufrücken soll, während eines Matches bei den deutschen Meisterschaften U 19 in Wesel bei einem so genannten Umsprung die Verletzung zu. Aktuell wird sie drei Mal pro Woche mit Krankengymnastik (physikalische Therapie) in der Reha Neumünster auf ihre Operation am 16. März beim renommierten Arzt Dr. Frank Pries im Kieler Mare Klinikum vorbereitet. Bei ihm geben sich beispielsweise die Weltklassehandballer des THW Kiel die Klinke in die Hand. “Allerspätestens im Januar 2011 bei den norddeutschen Meisterschaften will ich wieder spielen”, sagt Ebersbach, die nach ihrer OP mindestens sechs Monate ausfallen wird. “Bis zum Zweitligastart im September wird es eng, aber die Titelkämpfe wird sie bestreiten können”, machte ihr gestern Abend Sönke Voß, leitender Physiotherapeut der Reha Neumünster, Mut. Allerdings musste er die Gymnasiastin auch ein wenig bremsen. “Wichtig ist jetzt, dass das Knie 120 Grad beweglich ist und die Schwellung abklingt, damit der Eingriff erfolgen kann. Ich hoffe, dass es keinen Karriereknick geben wird.” Daran mag Ebersbach gar nicht denken: “Vielmehr wünsche ich mir, dass der OP-Termin vorgezogen werden kann.”

Das Knie: Narcisse gestern operiert

Reimer Plöhn, Kieler Nachrichten 06.02.2010

Wichtig sei ihm vor allem, dass alle THW-Spieler gesund von der Handball-Europameisterschaft aus Österreich zurückgekehrt seien, hatte Trainer Alfred Gislason zu Beginn der Woche mit Erleichterung angemerkt. Seine französischen Europameister waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht wieder im Training. Gislason hat sich zu früh gefreut.

Gestern wurde der THW-Coach von der Hiobs-Botschaft überrascht, dass er mehrere Wochen auf Spielmacher Daniel Narcisse verzichten muss. “Air France”, wie der 30-jährige Franzose wegen seiner gewaltigen Sprungkraft getauft wurde, hatte sich in der Schlussphase des EM-Finalspiels gegen Kroatien das Knie gestaucht und anschließend über Schmerzen geklagt. Eine MRT-Untersuchung in Kiel brachte freie Gelenkkörperchen und einen beschädigten Außenmeniskus ans Licht. Gestern wurde Daniel Narcisse von Dr. Frank Pries im Mare-Klinikum operiert. Mittels einer Gelenkspiegelung seien die Körperchen entfernt worden, “außerdem wurde der Außenmeniskus moderat geglättet”, erklärte Mannschaftsarzt Dr. Detlev Brandecker. Bei optimalem Verlauf der Heilung, so Brandecker, müsse mit einer Pause von mindestens drei bis vier Wochen gerechnet werden. Narcisse wird heute aus dem Krankenhaus entlassen. Es ist die zweite größere Verletzung des Rückraumspielers innerhalb kurzer Zeit. Am 5. Dezember 2009 kehrte der Franzose mit gebrochenem kleinen Finger von der Bundesliga-Auswärtspartie aus Lübekke zurück und fiel seither für alle THW-Spiele aus.

Kieler Arthroskopiekurs 2010

Schulter- und Sprunggelenk

Anatomische Präparation
Hands-on-Kurse am Modell
LIVE-Operationen
OP-Kurs (unfixierte Nativ-Präparate)

arthroskopische Prozeduren Ellbogengelenk
subacromiale Dekompression
RM Repair
Bicepstenodese
Bankart Repair

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir laden Sie herzlich ein zu unserem Kieler Arthroskopie Kurs 2010, der als Kurs für das Schulter- und Sprunggelenk konzipiert ist.

Unser „Nordlicht“ unter den Arthroskopiekursen wird in diesem Jahr erneut vollständig im Zentrum für Klinische Anatomie der CAU Kiel stattfinden. Schwerpunkte bilden dabei die Rekapitulation der funktionellen Anatomie durch Exploration an speziellen anatomischen Präparaten, fokussierte Vorträge der Experten, ein Hands-on-Kurs mit arthroskopischen Operationen am Dummy, 3 Live-OP-Konferenzen im Anatomischen Institut und 3 OP-Kurse am anatomischen Schulter- und Sprunggelenkpräparat an 10 nach AGA -Richtlinien ausgestatteten Arbeitsplätzen. Die AGA begleitet den Kurs wie gewohnt mit ihrer Patronanz und erteilt Punkte für das Kurscurriculum. Fortbildungspunkte werden von der Ärztekammer Schleswig-Holstein vergeben.

Wiederum treten die 3 Kieler Kliniken mit Arthroskopie-Schwerpunkt zusammen als Veranstalter auf: das Lubinus Clinicum, das MARE Klinikum und das UK S-H. In der Vergangenheit konnten wir Ihnen so erfolgreich eine größere Vielfalt an Therapieoptionen und OP-Techniken sowie ein größeres Spektrum arthroskopischer Produktanbieter bieten.

Wir freuen uns auf einen interessanten und lehrreichen Kurs mit Ihnen und bitten Sie, sich unter der angegebenen Kontaktadresse rechtzeitig anzumelden, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Bitte beachten Sie dabei, dass Ihre Anmeldung erst bei Zahlungseingang auf unserem Konto als verbindlich gilt.

Heinz Laprell, Frank Pries, Andreas Seekamp, Jobst Sievers

Arthroskopische OP setzt Wachstumsfaktoren frei - Abstract

Einfluss knorpelstimulierender Operationsverfahren auf die intraartikuläre Synthese anaboler Wachstumsfaktoren

D. Varoga(1), C. Hartz(1), F. Pries(2), T. Klüter(1), T. Pufe(3), A. Seekamp(1), S. Lippross(1)
(1) UKSH Campus Kiel, (2) Mare Klinikum Kiel, (3) RWTH Aachen

Einleitung:
Die arthroskopische Gelenkchirurgie ist ein Standardverfahren zur Behandlung von Gelenkknorpeldefekten. Ziel ist es neben gelenkerhaltenden knorpelregenerativen Techniken wie der Abrasionschondroplastik (ACP) den Austritt von subchondralen Knochenmarkstammzellen und deren Umwandlung zu einem belastungsstabilen Knorpelregenerat durch Knochenmark stimulierende Operationstechniken wie Mikrofrakturierung (MF) und Abrasionsarthroplastik (AAP) zu erzielen. Diese Neochondrogenese wird von diversen Wachstumsfaktoren und Zytokinen gesteuert. In der vorliegenden prospektiven Studie wurden die Konzentrationen verschiedener Knorpel-anaboler und -kataboler Faktoren im Hämarthros nach arthroskopischem Eingriff bestimmt. Zusätzlich wurde der Einfluss der postoperativen intraartikulären Cortison Applikation untersucht.

Material und Methode:
52 Patienten nach Kniegelenkarthroskopie wurden gemäß dem Operationsverfahren in 4 Gruppen eingeteilt: 1. Meniskusteilresektion, 2. ACP bei Chondromalazie (CM) III°, 3. AAP bei CM IV°, 4. MF bei CM IV°. Bei einem Teil der Patienten aus allen Gruppen erfolgte nach Wundverschluss die intraartikuläre Injektion von 2,5 mg Dexamethason. Der Hämarthros wurde bei allen Patienten aus einer intraartikulären Redondrainage asserviert und nach 5, 20 oder 44 Stunden entnommen. Mittels ELISA wurden in diesen Proben die Konzentrationen der humanen Wachstumsfaktoren VEGF, TGF-ß1, IGF-1, FGF und der Zytokine IL-1, IL-6 und TNF-alpha bestimmt.

Ergebnisse:
Die Konzentration von FGF wurde nach ACP oder AAP erhöht, dagegen nach Meniskusteilresektion oder MF erniedrigt nachgewiesen. Ähnliche Expressionsmuster konnten für das „chondroanabole“ IGF-1 gezeigt werden. Die Wachstumsfaktoren VEGF, TGF-ß1 und das proinflammatorische Zytokin IL-1 waren sowohl nach Knorpelglättung (ACP) als auch nach Eröffnung des subchondralen Knochens (AAP) im Gruppenvergleich deutlich vermehrt. Die Gabe von Dexamethason führte zu vermehrter Ausschüttung der „Knorpel-regenerativen Faktoren“ IGF-1 und TGF-ß1 sowie VEGF nach ACP und AAP, die Konzentrationen von FGF und IL-1 wurden dadurch jedoch vermindert.

Diskussion:
Im Gruppenvergleich kann eine vermehrte intraartikuläre Expression chondrogener Wachstumsfaktoren vor allem durch die großflächige Eröffnung des subchondralen Knochens bei der AAP gezeigt werden. Die zusätzliche Gabe von Dexamethason kann teilweise die Konzentration additiv verändern und kann möglicherweise dadurch die Knorpelregeneration positiv beeinflussen und für den klinischen Alltag empfohlen werden. Aktuelle Untersuchungen sollen den Einfluss der zusätzlichen partiellen Synovektomie belegen.

Neue OP-Technik bei Hüftarthrose

Kieler Nachrichten Gesundheitsbeilage vom 10.7.09:

Als erfahrener Spezialist für Arthroskopische Chirurgie bringt der aus Innsbruck kommende Dr. Ralph Wischatta ein neues Verfahren mit ans Mare-Klinikum. Er arbeitet seit dem 1. Juli 2009 im Department für Arthroskopische Chirurgie und Sporttraumatologie neben Dr. Frank Pries und Malte Paetzold.

Das Hüftgelenk ist das größte Kugelgelenk des menschlichen Körpers. Jeder von uns macht im Laufe seines Lebens einige Millionen Schritte und muss sich dabei auf die perfekte Funktion der Hüften verlassen können. Umso behindernder werden schmerzhafte Veränderungen in diesem Bereich wahrgenommen.

Noch bis vor wenigen Jahren waren besonders junge Patienten mit beginnender Erkrankung des Hüftgelenkes (Arthrose) vertröstet worden. Es galt, den Schmerz durch Anpassung der Aktivität erträglich zu machen, bis letztlich die Hüftprothese implantiert wurde. Die rasante technische Entwicklung der minimal invasiven Gelenkspiegelung (Arthroskopie) hat sich nunmehr auch am Hüftgelenk fortgesetzt. Mehr und mehr Patienten können mit dieser neuen Operationstechnik behandelt werden, wo noch vor einigen Jahren keine wirkliche Alternative zu erkennen war.

Mit großem Erfolg werden freie Gelenkkörper, Schleimhautschwellungen, Labrumeinrisse entfernt. Auch die Gelenksteife und Knorpelschäden an der Hüfte sind mittlerweile behandelbar. Die Versorgung mit einer Hüftprothese kann hierdurch hinausgezögert werden oder gar nicht mehr erforderlich sein.

Der Vorteil gegenüber offenen Operationsverfahren liegt dabei auf der Hand: die nachoperativen Schmerzen können auf ein Minimum reduziert werden. Der Patient kann nach dem Eingriff deutlich schneller aus dem Bett aufstehen und mit Rehamaßnahmen beginnen. Nicht bei jedem Patienten ist die Arthroskopie am Hüftgelenk erfolgreich, deshalb ist die sorgfältige Selektion der Patienten Voraussetzung für den Erfolg der Methode.