Dr. Arne Bautz

Facharzt für Chirurgie & Proktologie
Seit über 20 Jahren

Bei Magen-, Darm- und Enddarmbeschwerden

Department für Koloproktologie in Kiel und Kronshagen

Für viele Menschen stellen diese Bereiche des Körpers immer noch eine Tabuzone dar, besetzt mit allerlei Mythen, Ängsten und Schamgefühl. Es ist mir ein besonderes Anliegen, vor notwendigen Untersuchungen bzw. Behandlungen wie z.B. einer Magenspiegelung oder einer Darmspiegelung umfassend aufzuklären, um Ängste zu nehmen. Bei folgenden Beschwerden und Untersuchungen bin ich Ihr richtiger Ansprechpartner:

Verdauungsstörungen: Blähungen, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung

Enddarmbeschwerden: Juckreiz, Brennen, Nässen, Blutungen, Schmerzen

Stuhl-Inkontinenz

Sodbrennen

Krebsvorsoge: Magenspiegelung und Darmspiegelung

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Kiel & Kronshagen – 0431 6674 060
Privatsprechstunde – 0431 6674 062

Erfahrungen

Da das individuelle Schmerzempfinden immer subjektiv und sehr unterschiedlich ist, lege ich besonderen Wert auf schonende Untersuchungen und Behandlungen.

©istock.com/Chinnapong

ca. 4500 Patienten/-innen persönlich ambulant jährlich

ca. 1300 Dickdarmspiegelungen (Koloskopie) jährlich

ca. 750 Magenspiegelungen (Gastroskopie) jährlich

Häufig behandelte Krankheitsbilder

Hämorrhoide

Hämorrhoiden sind Blutgefäßpolster im Afterkanal, die regelhaft bei jedem Menschen zum Ende der Pubertät vorhanden sind.
Mit der Schließ- und Beckenbodenmuskulatur zusammen gewährleisten sie den Feinschluß im Analbereich und verhindern, dass weder Luft,
Flüssigkeit oder Stuhl unwillkürlich entweichen können.
Vergrößern sich die Hämorrhoidalpolster, wird der Feinschluß des Afters gestört, wir sprechen dann vom Hämorrhoidalleiden.
Es tritt Schleim aus dem Mastdarm in den normalerweise trockenen Analkanal und führt zu einer zunehmenden Reizung der hochempfindlichen Analhaut (Anoderm).
Typischerweise wird zunächst ein gelegentlicher Juckreiz verspürt, der dann an Intensität und Dauer zunimmt. Es nässt, brennt und kann zu leichten Blutungen beim Säubern kommen, später zu Blutauflagerungen oder tropfenden Blutungen nach der Stuhlentleerung.
Verschmutzungen der Unterwäsche und Fremdkörpergefühl sind möglich.

Stadien des Hämorrhoidenleidens

Bei der Entwicklung des Hämorrhoidalleidens werden vier Schweregrade unterschieden:

1. Stadium:
vergrößerte Hämorrhoiden im Analkanal, äußerlich nicht sichtbar.

2. Stadium:
vergrößerte Hämorrhoiden wandern im Analkanal beim Pressen nach unten, ziehen sich aber von selbst wieder zurück.

3. Stadium:
vergrößerte Hämorrhoiden werden beim Pressen oder körperlichen Belastungen aus dem After herausgedrückt und ziehen sich langsam zurück oder müssen manuell zurückgeschoben werden.

4. Stadium:
vergrößerte Hämorrhoiden sind ständig aus dem After herausgetreten und lassen sich nicht mehr zurückdrücken.

Therapie

Verödung

Bei der Verödung (Sklerosierung) werden wenige Tropfen einer alkoholischen Lösung (Aethoxysklerol 3%) schmerzlos in die Hämorrhoidenpolster eingespritzt. Es wird ein leichter Entzündungsvorgang aktiviert, der eine Schrumpfung der vergrößerten Hämorrhoiden induziert und damit zu einer Reduktion von Blutungen und Juckreiz führt.

Meist sind 3 – 4 Behandlungen im Abstand von einigen Wochen notwendig. Minimale Blutungen können auftreten, selten auch ein kurzzeitiges Ziehen.

Gummiring-Abbindung

Bei vergrößerten Hämorrhoiden oder einem beginnenden inneren Schleimhautvorfall wird ein kleiner vorgedehnter Gummiring an die Hämorrhoidenbasis oder auf die Schleimhautfalte platziert, damit wird das Gewebe stranguliert, die Blutzufuhr gedrosselt und nach einigen Tagen fällt der Gummiring mit dem abgestorbenen Gewebe ab.
Es kann ein Druckgefühl auftreten, innerhalb der folgenden 2 – 3 Wochen kann es sehr selten auch mehrfach stärker bluten.
Bei beiden Behandlungsmethoden kann in extrem seltenen Einzelfällen eine schwerwiegende Entzündung im Becken auftreten.


Vita von Dr. Arne Bautz

2007: Ernennung zum Ordentlichen Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Koloproktologie e.V.

2006: Erwerb der Zusatzbezeichnung Proktologie

2006: Promotion “ Achsenfehlerbestimmung nach operativer Stabilisation von Unterschenkelfrakturen mittels DXA“

2003: Erwerb der Fachkunde Sigmoido-Koloskopie

2000: Nierderlassung als koloproktologisch tätiger Facharzt für Chirurgie in Kiel

1999: Erwerb der Teilgebietsbezeichnung Unfallchirurgie

1999: Erwerb der Zusatzbezeichnung Physikalische Therapie

1996: Anerkennung zum Facharzt für Chirurgie

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